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Freitag, 31. Dezember 2010
2010 und mehr ist


Zuallererst wünsche ich allen Lesern ein gesundes Neues Jahr
und die Erfüllung aller Wünsche!


Auch Flying Turtle ist vorbei und findet hier ihr Ende. Eventuell taucht sie wieder auf oder sucht einen anderen Weg ins Netz zurück.
Allen Mitlesern wünsche ich alles Gute und sage einfach nur Danke.

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Jahresbilanzen zog ich bislang nur gedanklich. Nun ja..
  • Den Job bin ich glücklicherweise los. Es war ein derber und unschöner Abgang, aber ich bereue es keinen einzigen Tag, den Schritt gegangen zu sein.

  • Die Frau die mich geboren hat, wird nie mehr als genau das sein. Das musste ich auch in diesem Jahr wieder feststellen. Mehr noch. Es hat sich manifestiert. Und trotzdem – ich würde lügen, wenn ich sagte, es täte nicht weh. So ohne Familie.

  • Es war nicht mein erster Tiefschlag in Sachen Beziehung. Aber es war der heftigste, da Kinder involviert waren. Das zufällige Kennenlernen dauerte 2 ½ Jahre. So kann's passieren. Nur hatte ich den Irrglauben, dass sich in dem Zeitrahmen, mit dem Aufwand einer Fernbeziehung, meinem mehr als vorsichtigem Eintreten in die Familie, eine feste Partnerschaft etabliert hatte, die man locker weiterführen kann. Welch juveniles Denken. Anscheinend. Meine Entscheidung, nach Berlin zurückzugehen, offenbarte mir dann eine andere Entscheidung; fünf Wochen, nachdem ein gemeinsamer Weg, zur Freude auf beiden Seiten, besprochen war.

    Wem mein Herz gehört, um den kämpfe ich. Trotz hüh und hott. Half alles nichts. Selten habe ich so intensiv gekämpft.

    Das Gute ist, dass ich für mich weiß, dass es nicht an mir liegt. Aber ich habe aufgehört, Hände zu reichen, die nicht gewollt werden, es sich nicht getraut wird. Ich habe aufgegeben.

    Und ich brauche lange, um aufzugeben..

    Es war trotz allem eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte, die ich aber unter nun Bekanntem, gerne anders für mich gestaltet hätte.

    NACHTRAG: Ich habe leider verkannt, dass ich die ganze Zeit verarscht worden bin, es sah, aber nicht sehen wollte. In all der Zeit wurde es den Kindern nicht gesagt, in welcher Beziehung wir zueinander stehen. Sie wissen es bis heute nicht und werden es auch nicht mehr erfahren (eiskalter O-Ton: Ich sage ihnen auch nichts mehr, jetzt, wo es ja alles vorbei ist.). Direkte Freunde wussten es nicht und wurden mir teils an Feiertagen vorgezogen.
    Mir war das alles bewusst.. Ich bin schon ein ziemlicher Depp, der sich von solch Charakterlosigkeit, solch verlogenem Leben nicht beizeiten abgesetzt hat. Weil mir immer wieder die Familie als solche präsentiert wurde. Das, dem ich so vorsichtig begegnet bin. Genau deswegen. Als ich vor einem halben Jahr alles beenden wollte, stand sie in der Tür und hielt mich davon ab.
    Vermisst wird an mir einzig die Abwechslung in Form von Urlauben, Wochenenden, an denen viel geschafft und geshoppt wurde. Alles Schöne außerhalb der Familie. Dass, was tatsächlich immer schön zwischen uns war und auch ich vermisse. Ich wollte leider mehr. Ganz easy. Fair.
    Sie stand in all der Zeit nicht wirklich zu uns, zu mir. Eine Entschuldigung gab es nicht. Kein Danke. Nichts. Es wird sich einfach abgewendet. Kalt. Modell Stehengelassen. Ohne Scham. Lehrjahre.. Schmerzhaft..

  • Es gibt Menschen in meinem Leben, die mich sehr zu schätzen wissen. Die Rat und Tat von mir fordern. Das habe ich gerade in den letzten Wochen und Monaten wieder spüren dürfen. Denen nicht wichtig ist, wie ich ausschaue, mich artikuliere, mich bewege etc. Es war und ist schön, dass sie da sind. Einfach so. Das liest hier keiner von diesen Menschen. Einer. Mir virtuell bekannter. Aber das macht nichts. Ich sage es ihnen immer wieder.

  • Nach neun Jahren gehe ich aus Meerbusch wieder zurück in meine Heimat. Viele Freunde habe ich hier nicht gefunden. Preuße vs. Rheinländer ist nicht die gelungene Kombination. Die wenigen aber, sie werden mir fehlen; ich bin aber voller Hoffnung, dass der Kontakt bestehen bleibt.
    Landschaftlich verlasse ich schönes. Das wird mir sehr fehlen. Allein der Blick aus dem Wohnzimmer. Da werden Wälder und Seen Ersatz geben müssen.

  • Nachdem ich in achteinhalb Jahren 25 kg zugenommen hatte, wichen in einem halben neun wieder von mir. Die Gründe, in beiden Fällen, sind mannigfaltig.

  • Die Therapie ist erfolgreich abgeschlossen. Das war eine meiner besten Entscheidungen und eine meiner besten Erfahrungen meines bisherigen Lebens.

  • Die Freude auf Berlin ist trotz allem groß. Der Bezirk ist ein anderer als der des Nordlichts. Der Kiez wird mir vermutlich gut tun. Die Parkplatzsuche weniger. Aber alle meine Freunde sind wieder um mich.

  • Das Schmerzlichste aber war, dass ich Milady nach 18 Jahren gehen lassen musste. Es sticht immer noch. Wir waren ein Team; sie war meine Familie.

  • Résumé (ich kann es nicht deutsch schreiben (resümee):
    Es war ein schwieriges, sehr trauriges Jahr, welches mich viel Kraft gekostet hat, abschließend aber auch aufzeigte, wie viele Freunde ich habe.
    Es hat mir auch einen neuen Weg aufgezeigt, den ich allerdings gerne mit einem Partner eingeschlagen hätte.

    Ich bin ziemlich müde und leer. Der Blick. Das Herz. Nicht kalt. Stumpf. Ich habe zu viel geweint.

    Aber die neuen Wege sind gut. Nicht einfach, eher weniger, aber gut. Und ich weiß, dass ich das alles schaffen werde. My way..


    Und da ohne Musik nichts geht - zwei fürs letzte und zwei fürs kommende Jahr. Öffnen Sie das letzte auf Vollbild (u Kopfhörer).

    Machen Sie es gut!

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    Mittwoch, 29. Dezember 2010
    Dachlawine
    Nun liegen dort Eisschneemassen..

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    Sonntag, 26. Dezember 2010
    Der letzte Ventoux
    Der letzte Ventoux in diesem Jahr, ein 2005er, vermutlich noch nicht einmal ein besonders gutes Jahr, war der Beste der ganze Charge.
    Aber vielleicht hat das auch andere Gründe.

    Erkenntnis ... 304 x ... link (0 Kommentare)   ... comment


    Samstag, 25. Dezember 2010
    Take a seat

    Natur ... 316 x ... link (0 Kommentare)   ... comment


    Donnerstag, 23. Dezember 2010
    Merry x-mas
    Meine Jahre in NRW gehen dem Ende zu. Wie vieles in diesem Jahr.

    In diesem Sinne wünschen wir ich allen





    NRW ... 340 x ... link (1 Kommentar)   ... comment


    floating heart


    Jede Trennung, jeder Abschied sind wie ein kleiner Tod. Jedesmal..
    Ein schwieriges Jahr geht zuende.

    Ich möchte keinen Tod mehr. Ich möchte keinen Herzschmerz mehr. Wenigstens absehbar.

    Ich möchte einfach nur ein gutes Leben. Ein für mich gutes. Erfolg bei meiner kommenden Selbständigkeit, die ich alleine durchboxen werde.

    Einen Menschen, der mit seinem Leben mehr oder minder im Reinen ist. Der weiß, wo er steht. Der auch alleine lebensfähig ist. Der zu mir steht. In allen Lebenslagen.
    Ich brauche nicht die große Liebe. Ich möchte einfach nur jemanden an meiner Seite. Dann und wann zumindest.

    DUS-TXL ... 312 x ... link